Funktiogramme für Holzernteverfahren sollen Vergleich und fachlichen Austausch mit anderen Praktikern deutlich vereinfachen
Das KWF hat sich dazu entschieden, für die Beschreibung von Holzernteverfahren neben der bisherigen Darstellungsform eine an der TU Dresden weiterentwickelte Darstellungsvariante zu verwenden. Allen interessierten Praktikern wird mit Hilfe einer online frei verfügbaren Vorlagedatei die Möglichkeit geboten, diese Verfahrensdarstellung auch selbst zu nutzen. Ziel ist, dass jeder Anwender selbst „sein“ Verfahren im Funktiogramm darstellen kann, wodurch der Vergleich und der fachliche Austausch mit anderen Praktikern deutlich vereinfacht werden. Im Folgenden werden das Funktiogramm vorgestellt und der Umgang mit der Vorlagedatei auf Basis der MS-Office-Anwendung PowerPoint erläutert.
Einführung
Das auf ERLER und WEIß (2003) (1) zurückgehende Funktiogramm hat das vom KWF verwendete sog. Piktogramm weiterentwickelt mit dem Anspruch, einerseits möglichst genauso für den Betrachter verständlich zu sein und andererseits der Komplexität und Vielfältigkeit forstlicher Prozesse im Wald gerecht zu werden. Das sog. Funktiogramm bedient sich einer konsistenten Darstellungsweise, die es ermöglicht, dem Betrachter auf einfache Art die wichtigsten Grundvorgänge, Umsetzungsvarianten und Rahmenbedingungen verständlich zu machen. Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen einzelnen Verfahren sowie Möglichkeiten der Verfahrensweiterentwicklung sind „auf den ersten Blick“ erkennbar sein.
Zunächst werden beide Darstellungsformen – das „alte“ KWF-Piktogramm und das „neue“ Funktiogramm – nebeneinander verwendet.
Quellen:
(1) Erler, J.; Weiß, M.: Netz-Darstellung von Arbeitsverfahren. Forsttechnische Informationen 54 (2003) 9, S. 103-107
(2) Jörn Erler, Markus Dög: Funktiogramme für Holzernteverfahren,
der Beitrag erscheint in einer der nächsten FTI 2009.